Obwohl in die letzten Kriegsjahre hineingeboren, verbrachte der Jüngste von vier Söhnen – Kurt, Konrad – der Schlossgärtnersfamilie von Xaver und Maria Höpfl am Gutshof des Barons Freiherr von Schacky in Waffenbrunn bei Cham eine äußerst sorgenfreie Kind- und Jugendzeit!
Er wuchs einerseits mit der Dorfjugend, aber auch mit den Kindern der Adelsfamilie auf, da der Vater als Schlossgärtner und Fischmeister sowie die Mutter verantwortlich für das gesamte Federvieh am Schloßhof, in angesehener Stellung waren.
Die sportlichen Aktivitäten, besonders als talentierter und erfolgreicher Torwart der Fußballjugend des ASV Cham waren dem „Kurti“ mindestens genauso wichtig wie der schulische Erfolg!





Über sein Fußballtalent gelang ihm nach selbstgewählter Oberschulaufgabe der Beginn einer Lehre als Technischer Zeichner. Dabei wurde ihm sehr bald klar, dass trotz guter „fußballerischer Laufbahn“ im richtigen Leben mehr verlangt wird.
Per Telekolleg wurde die Fachhochschulreife gemacht und über ein Fernstudium die ersten Semester zum Maschinenbaustudium gelegt mit Abschluss an der TU Stuttgart. Der Umzug seiner Eltern zum Bruder Heinz nach Wernberg/Opf. und der ersten Anstellung in der DETAG (Deutsche Tafelglas AG) war der erste Schritt in „die weite Welt“ dem dann die Anstellung im Konstruktionsbüro der Luftfahrt Traditionsfirma Dornier nach München folgte. Es sollte der Start für eine erfolgreiche Berufskarriere werden, die ihn unter mehrmals veränderter Firmenbesitzentwicklung bei EADS (heute „Airbus“) Führungsverantwortung für Projektentwicklung, Vertrieb und Marketing für Flugzeug- und Airportprojekte in alle Teile dieser Erde brachte (nie Australien und China).
Der Schwerpunkt wurde sein Lieblingskontinent Afrika, dahin gibt es bis heute gute Verbindungen.
So nimmt es nicht Wunder, dass Kurt Höpfl die Selbstständigkeit, Freiheit und Weite suchte und diese mit dem Erwerb des Lenzenhof in Weiding fand. Kreativität, Tatkraft und klare Entscheidungen sind bei den Renovierungs- und Ausbauarbeiten am Hof ständig gefragt. Die Leidenschaft zum Garten ist vermutlich einerseits genetisch durch den Vater bedingt oder eher zutreffend, durch seine Frau Maria, die er durch den Wohnortwechsel von Waffenbrunn nach Wernberg kennen und lieben gelernt hat und die stolz auf ihren „berühmten grünen Daumen“ sein darf!
Seit fast 50 Jahren sind sie verheiratet und stolz auf ihre Söhne Sebastian und Tobias.

Maria Höpfl hat den Großteil der Erziehung der Söhne erfolgreich übernommen, der Vater war ja oft in „der Welt“ unterwegs – wiedermal in Afrika, hieß das oftmals. Maria aus Wernberg/Opf. entstammt einer angesehenen kinderreichen Geschäftsfamilie und war von stets an Arbeit gewohnt, hat sie doch nicht nur einen Teil der jüngeren Geschwister mit aufgezogen, sondern auch im Haushalt und im Elektrogeschäft der Eltern mithelfen müssen. Nach Abschluss der Haushaltsschule folgte die Ausbildung zur Kontoristin. Trotz entsprechender Anstellung galt nach der Geburt der Kinder in erster Linie deren Erziehung und die gesellschaftliche Unterstützung des Karrierepartners. So waren Reisen ins Ausland öfter im Programm.
In dieser Zeit hat sie sich durch diverse Kurse zur Floristin ausbilden lassen und die Liebe zum Gartenbau entdeckt.
So nimmt es nicht Wunder, dass die Gartenanlage am Lenzenhof in Weiding der ideale Ort zur kreativen Betätigung wurde und sich von Jahr zu Jahr vergrößert, in der Folge die Veranstaltungen „Tag der offenen Gartentür 2015 und 2018“ am Lenzenhof und die Zertifizierung zum Naturgarten 2019 im Landkreis Passau eine logische Entwicklung.
Die Söhne waren von Beginn an vom Kauf des Lenzenhof begeistert. Hatten sie doch ein „Spielfeld“ für ihre reichhaltigen Hobbies, wie „Skaten, Segeln, Windsurfen, Mountenbiken, Snowboarden und Wandern“.
Zahlreiche Baumhäuser wurde im eignen Wald gezimmert – wenn der Vater mal wieder feststellte, dass die Nut- und Federbretter zur Neige gingen, fand er die Antwort im eigenen Wald! Natürlich war es für die Buben aus dem Großraum München hoch spannend keine Entwicklungshemmnisse am Lenzenhof vorzufinden. Bau eine Halfpipe, Ausbau einer Mountenbikestrecke durch den Wald oder einer Kletterwand am großen Feldstadl – wer hat das schon?
Natürlich wurde damit an der Schule in München geprahlt und so blieb es nicht aus, dass Klassenkameraden das Wochenende in Weiding verbrachten und umgekehrt, der Haslinger Peter(l) auch mal nach Gilching/München kam. Der Peter(l) konnte einem auch manchmal richtig leidtun: musste oder durfte er doch alle die sportlichen Aktivitäten der „Höpfls“ nicht nur begleiten, sondern auch mitmachen -was ihm mit Geschick und Ausdauer gelang. So war er manches Wochenende speziell im Winter mit Familie Höpfl „on tour“.




Heute sind die Beiden erfolgreich in Firmenpositionen: Sebastian hat sich schon sehr früh für Niederbayern entschieden. Nach einer Brauer- und Mälzerlehre bei der weltbekannten Hofbräu-Brauerei, München kam er vor dem Braustudium in München mit Abschluss zum Getränkeproduktionsleiter in die Anstellung bei Hacklberg in Passau und später als Produktionsleiter in einer Heil- und Mineralwasserfirma sowie Röhrlbräu Straubing. Die in Weiding installierte Minibrauanlage stammt aus dieser Zeit und dient mittlerweile Kurt Höpfl auch als anerkannter Brauer den eigenen Haustrunk zu brauen: „Der Heimat treu – trink Höpfl-Bräu!!“
Das berufsbegleitende Studium BWL-Technik war die Voraussetzung zur Anstellung in der Betriebsführung bei Metron GmbH Eging am See. Seiner technischen, kreativen Neigung sind somit in dem sehr innovativen, auch international erfolgreichen und aufstrebenden Unternehmen die gewollten Herausforderungen gesetzt.
In seiner Frau Nicole, was Wunder, einer strebsamen attraktiven Niederbayerin aus Allharting, fand er die ideale Ehepartnerin für den gemeinsamen Lebensweg. Auch sie, in Führungsposition einer überaus erfolgreichen, international führenden Firma am Bodensee mit Standorten im Passauer Raum.
Auf ein modernes Haus in Allharting mit Freiraum drumherum, wie gewohnt in Weiding, können beide stolz sein. Zur Freude der beidseitigen Eltern wurde der Sohn Konstantin 2019 geboren. Damit ist erstmal der Fortbestand des Namens und evtl. „des Erbhofes“ gesichert.
Sohn Tobias hat nach seiner Militärzeit Betriebswirtschaftslehre studiert und arbeitet wie sein Vater erfolgreich in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Daneben ist er sehr engagiert „in der Politik“ unterwegs.
In der Jungen Union war er Orts- und Kreisvorsitzender sowie mehrere Jahre im JU Landesvorstand und im JU Deutschlandrat vertreten. Er war Kreisrat im Landkreis Starnberg und ist heute Kreisvorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (ASP) der CSU Ingolstadt sowie StV. Bezirksvorsitzender des ASP der CSU für den Bezirk Oberbayern. Auch er hat eine besondere Vorliebe zu Niederbayern und verbringt regelmäßig Wochenenden am Lenzenhof.

Tiere gab und gibt es auf dem Lenzenhof auch:
Muck und Mack, zwei schottische Highlander-Stiere verbrachten 4 glückliche Jahre am Lenzenhof, bevor sie als Zuchtbullen verkauft wurde. Eine Zeit lang haben sie die Weide mit 3 Schafen geteilt.
Jetzt sind nur noch 4 Katzen am Hof daheim: Lucca mit 20 Jahren und Humpi mit 15 Jahren haben schon ein biblisches Alter erreicht! Aber mit Franzi und Sissi, 2 liebevolle Maine-Coon-Katzen, ist für anspruchsvollen Nachwuchs gesorgt.



